Live

Hier findest Du alle vergangenen Konzerte in der Schweiz, mit Setlisten & Fanberichten.

30.Nov 1984 / Basel, St.Jakobshalle (damals "Sporthalle")

04.Mai 1986 / Zürich, Hallenstadion

12.November 1987 / Zürich, Hallenstadion
13.November 1987 / Lausanne, Palais de Baeullieu

12.Oktober 1990 / Zürich, Hallenstadion

21.Mai 1993 / Zürich, Hallenstadion
03.Juni 1993 / Lausanne, Patinoire Malley

25.September 1998 / Zürich, Hallenstadion

04.Oktober 2001 / Zürich, Hallenstadion

31.Januar 2006 / Arena Genf
28.März 2006 / Zürich, Hallenstadion
17.Juni 2006 / Greenfield Festival
10.Juli 2006 / Locarno, Moon & Stars
19.Juli 2006 / Nyon, Paleo Festival

10.November 2009 / Genf
06.Dez 2009 / Zürich, Hallenstadion I
07.Dez 2009 / Zürich, Hallenstadion II



07.Juni 2013 / Bern, Stade de Suisse
09.Juli 2013 / Locarno, Moon & Stars
14.Feb 2014 / Zürich, Hallenstadion I
15.Feb 2014 / Zürich, Hallenstadion II

23.März 2017 / Basel

18.Juni 2017 / Zürich, Letzigrund
30.Juni 2017 / Open Air St'Gallen
17.Juli 2018 / Nyon, Paleo Festival




11.Juni 2023 / Bern, Wankdorf Stadion


30. November 1984 / Sporthalle- Basel

Setlist





Master And Servant (voxless)
Something To Do
Two Minute Warning
Puppets
If You Want
People Are People
Leave In Silence
New Life
Shame
Somebody
Ice Machine
Lie To Me
Blasphemous Rumours
Told You So
Master And Servant
Photographic

Everything Counts
See You

Shout
Just Can´t Get Enough

Konzertberichte

Thomas

Grau und kalt war es und so erschien mir auch die St.Jakobs-Halle von aussen. Kaum drinnen angekommen nach langem Anstehen wurde die grosse schwarze Masse (ca. 9000 Fans) eingenebelt und schon bald waren die ersten Instrumental-Beats von Master&Servant zu hören. Plötzlich waren hinter pyramidenförmige Scheinwerfergerüste Alan, Martin und Fletch zu sehen. Beim Opener Something To do spurtete der "angeblöondete" Dave mit hellblauem Hemd aus der Ecke und zeigte Song für Song seine Tanzeinlagen. Der erste Höhepunkt war dann auch der damalige Hit "People Are People" und Martins gesungenes "Somebody". Mein absoluter Favorit zur damaligen Zeit "Ice Machine" folgte kurz darauf. Dann folgften "Blasphemous Rumours", "Master and Servant" und "Everything Counts". Gänsehaut pur beim vorletzten Song "Shout". Ja, dieses von DRS3 übertragene Konzert habe ich mir im verlauf der Jahre immer wieder gerne angehört. Dieses Depeche Mode Konzert ist für mich immer noch DAS Konzert. Mit meinen 14 Jahren das erste Konzert, nicht nur von Depeche Mode. So begann alles...bis heute

Thomas

Daniel Stucki

Was damals geschah

Es ist schon sehr lange her und doch kann ich mich noch sehr genau daran erinnern, was damals, im Jahre 198vier geschah. Es war eine Zeit in der man noch mit gutem Gewissen die wöchentliche Radiohitparade anhören konnte. Es war keine Seltenheit, dass man in den Top 10 Bands wie OMD, Ultravox, Tears For Fears oder Duran Duran antreffen konnte. Zu dieser Zeit, es dürfte etwa Ende März gewesen sein, hörte man immer wieder weinen Song am Radio, dessen Refrain einfach niemand mehr aus den Gehörgängen kriegte. Die Rede ist natürlich von „People are People“. Ich war zu dieser Zeit bereits 19 Jahre alt und kannte Depeche Mode nur flüchtig. In meinem Besitz befanden sich ledigentlich die Maxis von „Everythings Counts“ und „See you“. Nun ja, von diesem Moment an hatte es mich total erwischt. Und der Song schaffte innert kürzester Zeit den Sprung auf Platz 1 in der Schweiz und Deutschland. Auch die Nachfolgesingel „Master and Servant“ schaffte es relativ hoch in die Hitparade zu kommen. Aber mir war es egal wie viele Platten die vier Jungs verkauften, für mich zählte nur die Musik und die war besser als alles andere was ich bis anhin gehört hatte. Ich kaufte mir sämtliche alte platten und, so gut als möglich, auch die Maxi. Ich frage Euch was will man mehr? Ja richtig. Man möchte seine Lieblingsband auch einmal Live erleben können. Und so geschah es, dass ich eines Tages, nichts ahnend in der Zeitung blätterte und in einer ganzseitigen Anzeige erfahren durfte, dass die vier Boys aus Baslidon ein Konzert in der, ach so kleinen, Schweiz geben würden. Und das erst noch in meiner Stadt. Ich konnte es kaum glauben. Doch nun hiess es warten, warten und nochmals warten, denn es war leider erst Anfangs September. Der Herbst wollte einfach nicht vorüber gehen. Aber endlich war es soweit. Ich stand voller Vorfreude in der Halle und sah mich etwas um, Man merkte das dies ein ganz spezieller Anlass war, denn das Publikum war aussergewöhnlich gut gestylte. Grüne, rosarote, violette und andere Haarfarben waren nicht die Ausnahme, sondern die Regel, und wer nicht mindestens eine farbige Strähne im Haar hatte, oder sonstige New Wave-modische Accessoires mit sich herumschleppte, der musste sich alt, sehr alt vorkommen.

Dann endlich war es soweit, die Lichter im Saal gingen aus, und ein sehr komischer Sound drang aus den Boxen. Die Vorgruppe (resp. Sänger) betrat die Bühne. Und was dann eine halbe Stunde geschah sollte man ganz schnell wieder vergessen. Der Type hiess Matt Fretton, eine Art Rex Gildo des Synthie-Pops, sang zu Konserven Musik und jedermann war schliesslich froh, als er von der Bühne verschwand. Puuh, geschafft. Doch dann, nach einer längeren Umbaupause, ging es endlich los. Der Moment, den 6500 Zuschauer kaum noch erwarten konnten und ihn auch nicht wieder so schnell vergessen würden, war endlich gekommen.

Ein geniales Intero (der Rhythmus von Master & Servant) dröhnte aus den Boxen, der Vorhand öffnete sich und da standen Sie endlich, vier junge Menschen die Musikgeschichte schreiben werden, die viele Bands noch Jahre später inspirieren werden. Kurzum, ein absolut geniales Konzert begann. Im Vergleich zu heute, wurde noch nicht mit Videowänden gearbeitet, sondern die Bühne wurde mit einer ausgeklügelten Lichttechnik überflutet. Das mag zwar billig klingen, doch war auch für heutige Verhältnisse sehr beeindruckend.

Die ersten vier Tracks waren Albumtitel (Something To Do / Two Minute Warning / Puppets / If You Want To), doch dann erklangen die ersten Töne von „People Are People“ und die Menge rastete zum ersten mal richtig aus (natürlich war die Stimmung bei den vorgängingen Titeln auch euphorisch) und Dave gab einfach alles. Jede Textzeile wurde mitgesungen (auch von mir) und vor lauter Tanzerei rauchten die Socken, Es folgten „Leave In Silence“, „New Live“ und „Shame“. Urplötzlich verschwand Dave von der Bühne, es wurde dunkel im Saal und keiner wusste genau was eigentlich los war. Es war Zeit für alle Feuerzeuge und Wunderkerzen. Martin betrat schüchtern die Bühne und dies, das erfuhr ich später, war für manche Mädchen zuviel, sodass 12 davon wegen Ohnmacht kurzzeitig ärztlich versorgt werden mussten, „Somebody“ war sicherlich einer der schönsten Momente des Konzerts. Doch was ist das? Ich kannte bin anhin jeden Song von Depeche Mode, hatte alle Alben und Maxis. Aber diese Stück kannte ich noch …. Was? Ach so! Woher sollte ich auch wissen, dass eines der besten Livestücke von DM ein B-Seiten Track ist? Die Rede ist natürlich von „Ice Machine“. Ehrlich, die Studioversion kommt nie an die Qualität der Live-Version ran. Es folgten „Lie To Me“, das absolut genial „Blasphemous Rumours“ und „Told You So“. „Master & Servant“ wurde in einer ganz speziellen Version zum besten gegeben. Beim nächsten Stück brauchte ich viel Platz, denn wer kann bei „Photographic“ schon die Beine ruhig halten? Ich jedenfalls nicht. Bei „Everything Counts“ durfte das Publikum in gewohnter Manier aus vollem Hals mitsingen. Und das wars dann. Depeche Mode verliessen die Bühne, aber die Meute im Saal, die einfach nicht genug kriegen konnte, wollte mehr. Nach endlosen Zugabe-Rufen, kann die Band endlich zurück. Als Zugaben folgten „See You“ , „Shout“ und als Abschluss “Just Can’t Get Enoputh“

Nun verabschiedeten sich die vier endgültig und die Lichter gingen wieder an. Man sah dem Publikum an, dass ihnen das Konzert mehr als nur gefallen hat. Für mich ist es bis heute unvergesslich geblieben und viele weitere Konzerte sollten noch folgen. Ich bin heute trotz meines fortschreitenden Alters, immer noch ein rieseln Depeche Mode Fan, und kann es kaum erwarten bis Depeche mode wieder ins Studio gehen werden.

Das Konzert wurde damals einige Tage später im Radio ausgestrahlt (abgemischt von Daniel Miller himself). Einige Jahre später erschien dann ein Bootleg als Doppel-LP (Just Can’t Get Enough) und Anfangs der 90-er eine Doppel-CD/LP (Performance). Sollte jemand von Euch einem dieser Teile in die Hände kriegen, unbedingt kaufen. Besonders Performance ist wohl einer der qualitativ besten Live-Boots überhaupt

 

04. Mai 1986 / Zürich Hallenstadion

Setlist


Chistmas Island
Black Celebration
A Question Of Time
Fly On The Windscreen
Shake The Disease
Leave In Silence
It´s Called A Heart
Everything Counts
It Doesn´t Matter Two
A Question Of Lust
Blasphemous Rumours
New Dress
Stripped
Something To Do
Master And Servant

Photographic
People Are People

Boys Say Go!
Just Can´t Get Enough
More Than A Party

Fan Bericht

Thomas Wyss

Schwärzer als die Nacht - Ein elektronisch-düsterer-schwarzer aber perfekter Sonntag Abend

Die Bewohner, Autofahrer, Fussgänger und Restaurantbesitzer der Stadt Oerlikon trauten an diesem Sonntagnachmittag wohl ihren Augen nicht. Konzerte gab es im Hallenstadion seit den 80er Jahren zwar regelmässig. Ungewöhnlich gar fast unheimlich war an diesem 04. Mai 1986 aber dieser Strom von 12000 schwarz gekleideten Jugendli­chen, welche vom Bahnhof ins Hallenstadion strömten. Sie kamen an diesem Abend um die englische Synthie-Pop Band Depeche Mode erstmals live in Zürich zu erleben. Vor den Toren der Halle präsentierte sich ein Publikum aus normal gekleideten Leu­ten, Waves, Grufties und Technofreaks. Das waren alles Bewegungen, welche ihre Wurzeln in England hatten und in den 80ern entstanden waren.

Aber hatte es bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt eine Grossveranstaltung mit so einer speziell schwarz gekleideten Anhängerschaft gegeben? Die Antwort auf diese Frage darf man sicherlich mit nein beantworten.
Nach der Türöffnung füllte sich die Halle ziemlich schnell. Die Securities hatten wenig später bereits alle Hände voll zu tun. Das Gedränge und die Quetschwellen waren zu diesem Zeitpunkt bereits ziemlich heftig und die ersten Leute wurden aus den vor­dersten Reihen gezogen.

Plötzlich löschte das Licht und die Vorgruppe Book of Love eröffnete den Abend. Leider fand ihre Musik kaum Beachtung und die Stücke welche sie mit ihrem Debutalbum Book of Love präsentierten wurden ziemlich schwach beklatscht. Die Gründe sind einfach aufzudecken. Book of Love war eine typische Wave-Pop Band; für Liebhaber der Achtziger aus dieser Zeit somit nichts Spezielles und Neues. Heute bestehen sie zwar nicht mehr, werden aber immer noch gerne gehört.

Nach Book of Love wurde erst einmal die Bühne umgebaut. Das Gedränge in der Halle nahm nun langsam eskalierende Formen an. Ein Good News Verantwortlicher kam auf die Bühne. Er forderte die Menge auf, sofort einige Meter zurückzutreten um noch Schlimmeres zu verhindern. Das Publikum schien das nicht besonders ernst zu nehmen und begann zu pfeifen. Als der Veranstalter dann aber mit einer kurzfristigen Absage des Konzerts drohte, begriffen die Leute um was es ging und befolgten die Anweisung. Als dann noch ein Computer nicht einwandfrei zu funktionieren schien, kam bei vielen Fans der Gedanke die Band an diesem Abend nicht live erleben zu können.

Plötzlich ertönten aus den Boxen laute und düstere Elektroklänge. Das ganze wurde mit ziemlich grossen Nebelschwaden und Lichtblitzen hinter der Bühne im noch hel­len Hallenlicht unterstützt. Die Fans begannen zu applaudieren. Bei diesen unbe­kannten Synthie-Tönen handelte es sich um das zu dieser Zeit noch nicht veröffent­lichte Instrumentalstück Christmas Island. Trotzdem hatte in der Halle jeder sofort er­kannt, dass es sich um den Startschuss des Konzerts handeln musste. Plötzlich löschte das Hallenlicht und es erfolge ohne Unterbruch ein Übergang zum bekannten Stripped-Sampling, dass dann in den Opener Black Celebration endete. Nach einigen gesun­genen Strophen von Dave fiel endlich der Vorhang. Das Geschrei liess das Hallen­stadion vibrieren. Die Bühne bestand aus drei Kegeln auf denen Alan, Martin und Fletch mit ihren Synthies standen. Unterstützt wurden sie mit einer zur dieser Zeit geni­alen Lichtshow. Dave brachte das Publikum mit seiner Performance sofort in Fahrt. Nach jedem Song löschte das komplette Bühnenlicht und die Kegel leuchteten mit hellblauen Neonstreifen. Das schien die Leute sehr zu imponieren. Es folge Hit um Hit. Die Halle schien einem Hexenkessel gleich. Nach People are People ging die Band erstmals von der Bühne. Die Fans forderten nun noch die Zugaben. Nach Boys Say Go, Just can’t get Enough und More than a Party verabschiedeten sich die vier Jungs endgültig, das Hallenlicht ging an und alles war vorüber. Der Abend schien allen gefallen zu haben.

Weder die Presse noch das Radio hatte auch Tage oder Wochen nach dem Konzert irgendetwas zu kritisieren. Anscheinend wurde die Band kulturell endlich akzeptiert und vom Teenie-Pop Image endgültig befreit. Die Spitze Ihrer grössten Live- und Verkaufserfolge hatten sie jedoch noch nicht erreicht.

12. November 1987 / Zürich Hallenstadion
13. November 1987 / Lausanne - Palais de Baeullieu

Setlist

Pimpf (Intro)
Behind The Wheel
Strangelove
Sacred
Something To Do
Blasphemous Rumours
Stripped
Pipeline
The Things You Said
Black Celebration
Shake The Disease
Nothing
Pleasure Little Treasure
People Are People
A Question Of Time
Never Let Me Down Again

A Question Of Lust
Master And Servant

Everything Counts

12. Oktober 1990 / Zürich Hallenstadion

Setlist


Kaleid
World In My Eyes
Halo
Shake The Disease
Everything Counts
Master And Servant
Never Let Me Down Again
Waiting For The Night
I Want You Now
World Full Of Nothing
Clean
Stripped
Policy Of Truth
Enjoy The Silence
Strangelove
Personal Jesus

Black Celebration
A Question Of Time

Behind The Wheel
Route 66

21. Mai 1993 / Zürich Hallenstadion
03. Juni 1993 / Lausanne  Patinoire Malley


Setlist


Intro (Life`s Short)
Higher Love
Policy Of Truth
World In My Eyes
Walking In My Shoes
Behind The Wheel
Halo
Stripped
Condemnation
Judas
Death`s Door * / Mercy In You **
Get Right With Me
I Feel You
Never Let Me Down Again
Rush
In Your Room
Personal Jesus
Enjoy The Silence
Fly On The Windscreen
Everything Counts

25. September 1998 / Zürich - Hallenstadion

Setlist

Intro (Painkiller)
A Question Of Time
World In My Eyes
Policy Of Truth *
It's No Good *
Never Let Me Down Again
Walking In My Shoes
Only When I Lose Myself *
A Question Of Lust
Home
In Your Room *
Useless *
Enjoy The Silence
Personal Jesus
Barrel Of A Gun
Somebody
Just Can't Get Enough


* Mehrere Pannen bei den diversen Songs, Dave mit massiven Stimmproblemen wegen Erkältung

Fan Berichte

Marin Steiner

Am 25. September 1998 bin ich zusammen mit etwa 12500 anderen Fans ins Hallenstadion Zürich gepilgert um Depeche Mode nach deren langer Abstinenz wieder einmal live erleben zu dürfen.

Die Stimmung war zum zerreissen nahe als pünktlich um 21.00h das Konzert mit den ersten Soundeffekten zu Painkiller begann. Ein sichtlich „cooler“ Dave versetzte mit „A question of time“ das Publikum auch gleich in den Ausnahmezustand... und das nur schon alleine dadurch dass er auf der Bühne stand mit seiner unverkennbaren Gestik. Doch Dave wollte einfach nicht so richtig in Fahrt kommen, und als er nach dem dritten Song immer noch keine grosse Action zeigte, vor allem auch keinen einzigen Zwischenruf und kein „let me show your hands“ von sich gab, wurde mir schnell klar dass irgend etwas nicht stimmen konnte....

Beim „Never let me down“ -Refrain wurde diese Befürchtung zur brutalen Gewissheit, denn die Stimme von Dave setzte teilweise total aus so dass Martin einspringen musste. Beim nächsten Song schien es so als ob Dave sich mit den Worten „If you try walking in my shoes“ entschuldigen wollte dass er aufgrund seiner Erkältung heute einfach nicht besser Singen könne. Beim darauf folgenden „Only when i lose myself“ versetzte er die ganze Halle in eine Art von „Schockzustand“; so ungewöhnlich ruhig war es noch nie an einem DM-Konzert! Jeder fieberte mit dem krächzenden Star mit ob er wohl die nächste Strophe überhaupt noch schaffen würde, um seine Stimmbänder pflegen zu lassen. Das hat leider nicht viel geholfen wie kurze Zeit später gleich nach Martin’s Showblock klar wurde. Aber zum Glück waren die restlichen Songs gesanglich nicht mehr allzu anspruchsvoll, so dass zum Beispiel beim genialen „Enjoy the silence“ Dave’s Stimmprobleme wenigstens für einen Moment völlig in Vergessenheit geraten konnten.

Man darf festhalten dass Dave wirklich alles gegeben hat aber es wollte oder konnte ihm an diesem Abend einfach nicht gelingen. Zudem fehlten wie schon angesprochen seine Anfeuerungsrufe während dem kompletten Konzert, was im nachhinein gesehen sogar eindeutig das schlimmste war. Dass die Songs „Condemnation“ , „I feel you“ und „Stripped“ ersatzlos gestrichen wurden versetzte dem ganzen zusätzlich noch einen fahlen Beigeschmack. Und so kam es wie es kommen musste, von den bisher 5 Konzerten die ich in der Vergangenheit besucht habe war ich nun zum ersten Mal ein wenig enttäuscht....

Da ich meine Lieblingsband aber schon so lange nicht mehr Live erleben durfte war ich trotzdem nur schon froh dass sie überhaupt da waren. Und abschliessend bleibt zu erwähnen dass der Sound ziemlich bombastisch , Martin wie immer Brillant und nicht zu vergessen die Fans trotz diesen schwierigen Umständen einmalig waren !!!

Keep on modeing….

Barbara Krynski

Depeche Mode: Fast wie zu guten alten Zeiten
Fans suchten verzweifelt nach Tickets, die Schwarzmarktpreise schnellten in die Hohe: Ein sicheres Anzeichen dafür, dass die erfolgreichste elektronische Band aller Zeiten in Zürich war. Depeche Mode kamen, kämpften mit Problemen und gaben trotzdem alles auf ihrem „The Singels 86 > 98“-Konzert.

Fünf Jahre bangten, und hofften die Fans. Doch am Freitag, 25.09. wurde alles wieder gut: Depeche Mode, seit 18 Jahren im Geschäft und auch 1998 ton- und stilangebend, kehrten zurück, allen voran Sänger Dave Gahan, der nach einem Selbstmordversuch und Drogencocktail eigentlich schon im Jenseits war, nach zwei Minuten klinischen Todes aber wieder den Weg zurück ins Leben fand.

Sichtlich nervös betritt er die Bühne, intoniert den Tanzklassiker „A Question of time“ und schon beim zweiten Stück huscht ein breites Lächeln über sein Gesicht. Dezent im Hintergrund blieben Andy Fletcher und Martin Gore, die sich wie immer hinter ihren Keyboards verschanzten.

Dave intoniert klar und kräftig mit seiner tiefen, vollen Stimme – bis letztere ihm völlig überraschend bei der aktuellen Single „Only whene I lose myself“, die in einer etwas höheren Tonlage gehalten ist, wegbleibt. Er kämpft, quält sich, lässt nicht locker, kann nicht glauben, was ihm geschieht. Mehr anstandshalber als gekonnt beendet er das Stück und muss dann hinter der Bühne sofort einen Arzt aufsuchen. Die Fans leiden sichtlich mit ihm. Es wird klar: Sie Stimme, die Gahan nach seinem Drogenexsess von Grund auf nochmals neu aufbauen musste, ist so stabil noch nicht.

Spontan wird daraufhin das Set von Stück zu Stück umgekrempelt, Komponist und Texter, Martin Gore – angesichts seiner Lack&Leder-Vorliebe diesmal erstaunlich brav gekleidet – springt ein, intoniert „A Question of Lust“ und „Home“.

Ein wenig erholt kehrt Dave Gahan danach wieder auf die Bühne zurück, singt tiefere Lagen selber, wird aber beim Refrain höchstwahrscheinlich vom Backingtape gestützt. Dem Publikum ist’s einerlei, aber die Band ist aus dem Takt geraten. Der Schwung ist weg.

Doch dann: Ein Kraftwerk-Sample blitzt kurz auf, „Enjoy the Silence“ löst die Verkrampfung und plötzlich ist alles wieder wie früher: Leichtfüssig. Tänzerisch und sexy, voller Kraft, keine Hand, die unten bleibt; ein leichtes Hüftwippen, ein Fingerschnippen genügt, um den Hexenkessel anzufachen. Dave schwingt vor Erleichterung den verdutzen Martin Gore um sich herum. Erleichterung auch ringsum, noch so gerne singt das Publikum Dave zuliebe den grossen Teil der folgenden Songs gleich selber.

Erleichterung auch, weil dieses nicht ganz glückliche Konzert trotzdem definitiv klar vor Augen führt, dass sie’s immer noch können, immer noch aller zu geben bereit sind, und immer noch zu den ganz grossen und wahren Könnern in diesem Geschäft gehören, live genauso wie musikalisch.


 
Daniel Müller

Mit grosser Freude habe ich und meine Freunde auf Depeche Mode gewartet, haben aber auch grosse Erwartungen gehabt, da die letzen 4 Konzerte der Gruppe (in Zürich) eines besser war als das andere. Der Maßstab war dementsprechend hoch angesetzt, was Bühnenshow und Musik anbelangt.

Wenn man berücksichtigt, dass Depeche Mode bei der letzten Tournee 1.5 Jahre unterwegs war und sie sich deswegen mit Nervenzusammenbruch, Drogenproblem und Meinungsverschiedenheiten herum quälten, ist klar, sie würden nie wieder eine solch lange Tournee veranstalten. Geplant waren ursprünglich ca. 4 Monate Tournee, da muss man sich darauf gefasst machen, dass die Bünenshow relativ einfach ausfällt. Es war so, dass die Show auf 3 kleinen Leinwänden im Mittelpunkt und den Buchstaben D M je auf einer Seite, doch gefallen fand, nicht aber speziell war. Wobei mir das entgegen kam, weil für mich (und sicherlich auch für die Band) die Musik im Vordergrund stand und nicht die Show.

Musikalisch ist Depeche Mode sicherlich eine der besten Gruppen die es gibt, deshalb war es schade das Dave Gahan (Gesang) an diesem Tag gesundheitliche Probleme hatte. Nach 3-4 Songs vermochte er nicht mehr in die Höhen vorzustossen die ihn so auszeichnen. Es tat einem weh anhören zu müssen, wie er versuchte alles zu geben und die Stimme dann trotzdem bei einer gewissen Höhe einbrach wie ein Kartenhaus. Auch war sein Bewegungsradius recht eingeschränkt. Zu beginn machte er gleich seine berühmte Pirouette mir dem Mikroständer, um damit quasi anzudeuten, „Leute ich bin heute nicht gut drauf, hier habt ihr sie, ich mag aber nicht nochmals“. Das hinderte ihn aber nicht daran, mit seinen Gesten (Possen) das Publikum auf seine Seite zu kriegen und mit ihnen zu spielen wie Wachs in seinen Händen. Leider war nach eine Zugabe Schluss. Trotzdem, grossen Respekt verdient die Gruppe auf jeden Fall, sie hat an diesem Abend alles gegeben, obwohl für ihn vermutlich ein rabenschwarzer Abend war und er deswegen hinter der Bühne immer wieder Ärztlich versorgt werden musste.

Grosse Fans waren sicherlich begeistert von dem Konzert, da man sicherlich selten ein Konzert sieht, dass so persönlich war wie dieses. Andere, die mehr als neugierige einen Besuch abgestattet haben oder mitgerissen wurden von Bekannten, die fanden es (evtl.) etwas passiv (unterkühlt).

Egal, meiner Meinung nach ist das Konzert immer noch besser gewesen als manch anderes, bei denen es keine gesundheitlichen Probleme gegeben hat in der Band. Ich würde sofort wieder gehen und ein Dave Gahan bei bester Gesundheit hätte aus dem Hallenstadion einen Hexenkessel gemacht.

Alexander Gygax

Depeche Mode hat es wieder einmal geschafft, die unpassenste Vorband zu haben. Die Girls von Purity wären eigentlich gar nicht schlecht gewesen. Sie hatten einfach das Pech am falschen Anlass zu sein.

Doch eine halbe Stunde später ging es los. Die Jungs erschienen auf der Bühne, und Zürich tobte. Dave legte los mit seiner Mikrofonakrobatik zu „A question of time“. Die Fans sangen allesamt mit. Das Hallenstadion war energiegeladen, und man sah nur glückliche Gesichter. Schliesslich musste die Schweiz fünf Jahre auf dieses Konzert warten…..

Mysteriös wurde es, als Dave nach dem vierten Lied die Masse immer noch nicht begrüsst hatte. Zürich wurde schlicht und einfach nicht angesprochen. Das endgültige Desaster begann aber bei „A question of lust“. Dave verlor die Stimme. Teilweise war ein Quietschen zu hören, teilweise gar nichts mehr. Martin versuchte zu retten, was zu retten war und sang stellenweise mit. Das Publikum war zwar ein wenig enttäuscht, doch der Enthusiasmus blieb ungebrochen. Danach sang Martin zwei Stücke.

Anschliessend kamen die Sängerinnen auf die Bühne, die übrigens wieder einmal Klasse waren. Zum Glück von Dave. Von da an sang er nur noch die tiefen Töne, die Sängerinnen übernahmen die hohen. Aber Respekt an Zürich, die Masse tobte trotzdem voller Begeisterung vor allem zu „Enjoy the silence““ und „Policy of truth“.

Dann verschwand D.M. von der Bühne und erschien fünf Minuten später wieder nachdem Zürich schon am überkochen war. Dave und Martin sangen noch je ein Stück, darunter „Somebody“ und verabschiedeten sich dann mit einem simplen „Thank you“. Das war’s! Knappe 90 Minuten und die Show war vorbei. Begreifen konnte das Niemand.

Trotzdem war das Konzert toll, nur einfach zu kurz. Und Dave konnte einem leid tun, mit seiner Stimme. Es war ihm sicherlich unangenehm, nicht den Erwartungen zu entsprechen.

Presse

AARGAUER ZEITUNG – 28.9.1998 – Hans Jürg Zinsli

Gut geölt auf organischen Pfaden
Trio Depeche Mode bringen mit einer Best-of-Show das Zürcher Hallenstadion zum kochen.
Nach fünf Jahren Bühnenpau­se gastierten Depeche Mode am vergangenen Wochenende erst­mals wieder in der Schweiz. Trotz einiger Missklänge bot das englische Trio vor ausver­kauftem Haus eine überzeu­gende Performance mit Hits aus zwei Jahrzehnten.

Das Bühnenbild ist fast schon sym­ptomatisch. Das einzig Auffällige sind zwei von der Decke herabhängende, wespennestartige Laut­sprecher-Konglomerate. Der Rest prä­sentiert sich in schlichter Unaufdring­lichkeit: 3 Synclavier-Arbeitsplätze und ein Schlagzeug vor rotem Hintergrund. Davor prangen die übermannsgrossen DM-Buchstaben, dazwischen ist ein doppelter Videoscreen platziert. Mehr brauchen die drei Engländer an diesem Abend nicht. Denn schon bei den Anfangstakten von «A question of time» geht die vornehmlich mit Twenty-So­me things gefüllte Halle frenetisch mit. Sänger Dave Gahan nimmt's gelassen. Nach einem artigen Knicks jongliert er mit dem Mikrofonständer, dann geht die Post ab: «Policy of truth», «Walking in my shoes» so wie weitere Hits aus der neueren DM-Ära sorgen für euphorische Stimmung und ein woge

«Das war nicht wirklich gut», meckert ein Konzertbesucher 90 Minuten später beim Pissoir zu seinem Kollegen über das weisse Schutzwändchen hinweg. Es herrscht keine Euphorie in den Hallen­stadion-Gängen wie noch vor wenigen Wochen nach dem «The Artist»-Konzert. «Es hat zeitweise richtig geschmerzt», meint ein weiblicher Fan.

Was war eigentlich geschehen? Nach­dem der beschriebene Roadie mit wich­tiger Miene wieder verschwindet, ist die Bühne für ein Heimspiel bereit. Auf der Bühne kein Pomp: ein grosser roter Vorhang, in der Mitte ein Videotürm­chen, links ein überdimensionales «D», rechts das «M». Sänger Dave Gahan tritt mit einer Kurzhaarfrisur wie in früheren Tagen ins Licht, schwarz gekleidet, macht einen Hüftschwenker und hat das Publikum gleich im Sack. 12 000 Leute fressen ihm aus seiner Hand. Überzeu­gen muss er mit dem Hauptkomponi­sten sowie Keyboarder und Gitarristen Martin Gore und dem zweiten Tasten­mann Andy Fletcher sowieso nieman­den im Saale. Die Fans sind seit Jahren bekehrt. Der 1995 ausgestiegene Alan Wilder wird mit einem Gastkeyboarder kompensiert.


BLICK - 26.9.1998 Elias Fröhlich

ZURICH - Tolle Stimmung gestern Abend im prop­penvollen Zürcher Hallen­stadion. Das britische Kult-Trio Depeche Mode verzauberte mit bomba­stischem Elektronik-Rock und spartanischen Show Elementen.
Was kaum einer der 12 500 Fans merkte: Sänger Dave Gahan musste seine Stimme vom Arzt behandeln lassen - während des Konzerts.

Auf der Bühne : Neben Gahan Martin Gore, Fletch Fletcher und ein Schlagzeuger. Hit auf Hit aus zwei «Greatest Hits» Kollektionen. Die brandneue , «The Singles 1986-98», erscheint am nächsten Montag Die Band ist sehr spielfreudig, die Song­ Klassiker sind düster und schwermütig Schwebende Sphären­sounds mit stampfen­den Elektrobeats voller melodischer Schönheit. Fast zwei Stunden geben Depe­che Mode alles – die Fans auch.


04. Oktober 2001 / Zürich - Hallenstadion


Setlist


Easy Tiger / Dream On - Intro
The Dead Of Night
Sweetest Condition
Halo
Walking In My Shoes
Dream On
When The Body Speaks
Waiting For The Night
Sister of Night (Martin)
Breathe (Martin)
Freelove
Enjoy The Silence
I Feel You
In Your Room
It`s No Good
Personal Jesus
Home (Martin)
Clean
Black Celebration
Never Let Me Down Again

31. Januar 2006 - Arena Genf
28. März 2006 - Hallenstadion Zürich
28. März 2006 - Hallenstadion Zürich

Setlist

Intro
A Pain That I'm Used To
John The Revelator
A Question Of Time
Policy Of Truth
Precious
Walking In My Shoes
Suffer Well
Macro [Genf/Greenfild] | Damaged People [Zürich] 
Home
I Want It All
The Sinner In Me
I Feel You
Behind The Wheel
World In My Eyes
Personal Jesus
Enjoy The Silence

1st Encore
Shake the Disease
Just Can't Get Enough
Everything Counts

2nd Encore
Never Let Me Down Again
Good Night Lovers

10. Juli 2006 - Piazza Grande, Locarno
19. Juli 2006 - Paleo Festival Nyon

Setlist

Intro
A Pain That I'm Used To
A Question Of Time
Suffer Well
Precious
Walking In My Shoes
Stripped
Home
It Doesn't Matter Two
In Your Room
Nothing's Impossible [Locarno]
John The Revelator
I Feel You
Behind The Wheel
World In My Eyes
Personal Jesus
Enjoy The Silence

Leave In Silence
Photographic
Never Let Me Down Again

10. November 2009 - Palexpo Halle 6 Genf

Setlist

In Chains
Wrong
Hole To Feed
Walking In My Shoes
A Question Of Time
Precious
World In My Eyes
Fly On The Windscreen
Sister Of Night [Genf] |  Insight [Zürich I]   Freelove [Zürich II] (by Martin)
Home (by Martin)
Miles Away / The Truth Is
Policy Of Truth
It's No Good
In Your Room
I Feel You
Enjoy The Silence
Never Let Me Down Again
 
Encore
Dressed In Black (Martin)
Stripped
Behind The Wheel
Personal Jesus

07. Juni 2013 / Bern , Stade de Suisse

09. Juli 2013 / Locarno  Moon&Stars

Setlist

Welcome To My World
Angel
Walking In My Shoes
Precious
Black Celebration
Policy Of Truth
Should Be Higher
Barrel Of A Gun
Higher Love [@Bern] | When The Body Speaks [@Locarno]
When The Body Speaks [@Bern] |  Judas [@Locarno]
Heaven
Soothe My Soul
A Pain That I'm Used To
A Question Of Time
Secret To The End
Enjoy The Silence
Personal Jesus
Goodbye

Encore
Home (by Martin)
Halo
Just Cant Get Enough
I Feel You
Never Let Me Down
Happy Birthday Fletch [@Locarno]

14. Februar 2014 / Zürich Hallenstadion

15. Februar 2014 / Zürich Hallenstadion

Setlist

Welcome To My World
Angel
Walking In My Shoes
Precious
Black Celebration
In Your Room
Policy Of Truth
Slow [@ZürichI] | Child Inside [@ZürichII] (by Martin)
Blue Dress [@ZürichI] |  Judas [@ZürichII] (by Martin)
Heaven
Behind The Wheel
A Pain That I'm Used To
A Question Of Time
Enjoy The Silence *
Personal Jesus 

Encore
But Not Tonight (by Martin)
Halo
Just Cant Get Enough
I Feel You
Never Let Me Down Again

* @Zürich I, Panne bei ETS (ca 2 Min.)

23. März 2017

Setlist


Promotion Video Charity: Water, untermalt mit Songs des neuen Depeche Mode Albums "Spirit".

A Pain That I'm Used To

World In My Eyes
Cover Me
Where's The Revolution
Walking In My Shoes
Personal Jesus
Enjoy The Silence


Fan Bericht

Marco Blessano

Der Haupteingang zum Ort des Geschehens war dezent schwarz eingekleidet, geschmückt mit den weissen Schriftzügen der Uhrenmanufaktur Hublot und des Sportwagenherstellers Ferrari. Nichts wies darauf hin, dass die drei Jungs von Depeche Mode am Abend auf der Bühne stehen werden.

 

Zur Charity-Veranstaltung und Präsentation der aktuellen Hublot-Kollektion wurden viele Gäste und Händler zu einem exklusiven Dinner geladen. Neben den edlen Zeitmessern für ans Handgelenk präsentierte auch Ferrari seine neuen, exklusivsten Sportwagen. Durch den Abend führte der Verwaltungsrat der Uhren-Division von LVMH Jean-Claude Biver, und wurde begleitet vom CEO von Hublot Ricardo Gudadalupe, und Sergio Marchionne, dem CEO von Ferrari, Fiat & Chrysler. Auch sportliche Berühmtheiten wie Dario Cologna, Maria Höfl-Riesch, Kjetil Jansrud und David Trezeguet waren mit dabei.

 

Die Konzertbühne von Depeche Mode war in einem kleinen, separaten, abgesperrten Bereich aufgebaut, die Bühne einfach gehalten, links und rechts geschmückt mit dem neuen, schwarz-roten Depeche Mode Logo, darunter der Schriftzug des Veranstalter und Sponsors Hublot. Mittig, hinter dem Schlagzeug, gab es eine grössere LED-Leinwand. Die Keyboards waren links und rechts neben dem Schlagzeug aufgebaut.

 

Zwischen den Instrumenten standen gelbe Wasserkanister die auf das Engagements 'Charity: Water' hinwiesen, ein Projekt das Depeche Mode und Hublot zusammen unterstützen um Geld für sauberes Trinkwasser in der dritten Welt zu sammeln.

 

Jean-Claude Biver war es denn auch der auf die Bühne kam um Depeche Mode anzukündigen. Während der ersten Minuten lief auf der LED-Leinwand ein Promotion-Video zu 'Charity: Water', untermalt mit Songs des neuen Depeche Mode Albums 'Spirit'.

 

Dann war es soweit, Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher betraten die Bühne, begleitet vom Keyboarder und Bassisten Peter Gordino und dem Schlagzeuger Christian Eigner, und powerten gleich mit dem Song "A Pain That I'm Used To" los. Das Publikum wurde mehrheitlich mit älteren Songs verwöhnt, kam aber auch in den Genuss zweier Songs vom neuen Album.

 

Die Band, die normalerweise grosse Stadien und Hallen füllt, hatte sichtlich Spass auf der kleinen Bühne. Voller Energie wirbelte Dave Gahan über die Bühne und zog das Publikum in seinen Bann. Martin Gore grinste regelmässig schelmisch, wenn er gitarrespielend ins mitfiebernde Publikum blickte. Auch Andrew Fletcher wippte teilweise mehr als rhythmisch mit. Die rund 200 Gäste kamen in diesem sehr familiären Ambiente voll auf ihre Rechnung, die Stars auf der Bühne wie auch die Persönlichkeiten im Publikum war wortwörtlich zum Greifen nah. Band und Publikum harmonierten hervorragend, die Stimmung grandios.

 

Was Depeche Mode auf der Bühne zeigte mach Lust auf mehr, der Konzertsommer mit den Jungs wird vielversprechend.

18. Juni 2017 / Zürich, Letzigrund

Setlist


Revolution
Cover Me (Alt Out)
Going Backwards
So Much Love
Barrel Of A Gun
A Pain That I'm Used To
Corrupt
In Your Room
World in My Eyes
Cover Me
A Question Of Lust (Martin)
Home (Martin)
Poison Heart
Where's The Revolution
Wrong
Everything Counts
Stripped
Enjoy The Silence
Never Let Me Down Again

Encore
Somebody (Martin)
Walking In My Shoes
Heroes (David-Bowie-Cover)
I Feel You
Personal Jesus


30. Juni 2017 / Open Air St'Gallen
17. Juli 2018 / Nyon, Paleo Festival


Setlist


Revolution
Cover Me (Alt Out)
Going Backwards
It's No Good
A Pain That I'm Used To
Precious
World in My Eyes
Cover Me
Somebody
In Your Room
Everything Counts
Stripped
Personal Jesus
Never Let Me Down Again

Encore
Walking in My Shoes
Enjoy the Silence
Just Can't Get Enough

11. Juni 2023 / Bern, Wankdorf Stadion

Setlist

....

Tell us

Möchtest du uns deine Geschichte zu einem Live Konzert in der Schweiz erzählen oder hast du Bilder von alten Konzertkarten oder Tourplakate von schweizer Gigs?

Gerne könnt ihr uns diese zustellen.